Polizeichor Mönchengladbach

Weihnachtskonzert des Polizeichores

Der Mönchengladbacher Polizeichor veranstaltete auch 2010 ein Weihnachtskonzert, auf Wunsch vieler Besucher wieder in der Mönchengladbacher Kaiser-Friedrich-Halle. Der Beifall vieler Konzertbesucher bei dem besonderen Hinweis auf den Wechsel der Weihnachtskonzerte von einigen Mönchengladbacher Kirchen zurück zur „guten Stube“ der Stadt bestätigte, dass der Vorstand richtig entschieden hatte.

Die Konzertveranstaltung fand am 18. Dezember 2010 (Samstag, 18.00 Uhr) vor fast ausverkauftem Saal statt (rund 700 Besucher). Unterstützt wurde der Polizeichor wieder einmal vom Kinderchor „Die Hamburger Alsterspatzen“ und einer Streichergruppe des Kammerorchesters „Collegium Musicum Krefeld“. Der Pianist Willy Olfmann begleitete den Polizeichor bei einigen Liedern. Besonders hervorgehoben wurde vom Moderator Werner Müller, dass es für unseren neuen Chorleiter Christian Wilke das erste Weihnachtskonzert mit dem Polizeichor war. Eine aufregende Premiere!

Chorleiter Wilke hatte ein Konzertprogramm zusammengestellt, das sich von den üblichen Weihnachtskonzerten vergangener Jahre etwas unterscheiden sollte. So hatte er neben klassischen Weihnachtsliedern wie „Nur ihm zur Ehre“ (Fritz Panzer), „Motette“ (Hans G. Nägeli), „Weihnachtsglocken“ (Hermann Sonnet) oder der Volksliederkantate „Stille, Stille, Weihnachtszeit“ (Bernd E. Brinkmann) auch modernere Literatur wie „O Happy Day“ (Bearb. Otto Groll), „Heal the World“ (Michael Jackson) und „White Christmas“ (Irvin Berlin) ins Programm genommen. Bei dem Lied „Heal the World“ übernahm Chorleiter Wilke die Solo-Partie. Das Konzert endete mit dem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“.

Nach dem Konzert sollen einige Besucher der Minung gewesen sein, dass es „nicht weihnachtlich“ genug gewesen sei. Aber die überwiegende Mehrzahl der Besucher war hell begeistert von dem dargebotenen. Da sich auch die Sänger des Polizeichores nach Kräften bemüht hatten, dem Publikum eine gute musikalische Leistung zu bieten, konnten die Organisatoren nach dem 2 ¼ Stunden dauernden Konzert zufrieden sein.

1 Kommentar. Antwort schreiben?

  1. Yannick :

    Der Sangesfreund „Yannick“ antwortete auf einige andere Mails. Sein Beitrag erscheint sehr sachkundig und vernüftig. Deshalb steht er weiterhin zur Verfügung.
    Wolfgang Müller

    „Liebe Freunde des Chorgesanges,

    ich schaue und höre mir aus professioneller Sicht solche Konzerte an, da ich damit als Kritiker damit viel zu tun habe. Ich kann deshalb die Kritik von Werner P. nicht so recht nachvollziehen. Hat er nur den zweiten, vom gesanglichen und chorischen den etwas schwächeren Teil gehört und gesehen und kommt daraus seine Kritik? Ich muss hier einmal deutlich machen, dass der erste Teil des Konzertes sehr anspruchsvoll war. Die Sänger haben diese Stücke mit Kraft und Überzeugung gesungen, auch weil Stcke dabei waren, die wohl auch für Sänger neu waren oder neu arrangiert wurden. Das gute Gelingen dieses Teils hat vielleicht den einen oder anderen Sänger leichtsinnig werden lassen, denn man kannte ja die Lieder des 2. Teils schon lange. Dann kam das, was so eigentlich nicht passieren darf: man verliess sich nicht mehr auf das Dirigat des Chorleiters sondern sang die Stücke so herunter, wie sie vielen Sängern bekannt waren (z.B. Teile des 1. Tenors haben immer die Melodie mitgesungen, obwohl die des öfteren beim 1. Bass lag.). Das kann aber darf einem Chor eigentlich nicht passieren; insoweit hat Werner P. recht. Aber damit den ganzen Auftritt und das ganze Konzert zu verteufeln, finde ich nicht fair.
    Zum Chorleiter sei gesagt, dass er seine Auffassung von chorischem Auftreten anders interpretiert als so mancher andere Chorleiter: Es ist gewöhnungsbedürftig. Aber ich kann mich auch hier an einen Auftritt in Oedt (Albert-Mooren-Halle) im Sommer 2010 erinnern, wo der PC MG einen Auftritt hinlegte, den alle in Staunen versetzte, dass die Sänger da schon die Auffassung des Chorleiters so weit umgesetzt hatte.

    Lassen wir Herrn Wilcke in Ruhe noch ein Jahr weiter arbeiten und sollten dann ein Fazit seiner Arbeit ziehen und nicht alles, was neu und, das sage ich bewußt, gewöhnungsbedürftig ist, sofort zu verteufeln. Ein Weihnachtskonzert muss nicht immer nur mit weihnachtlichen Liedern in der vorgegebenen Form dargeboten werden, sondern man kann auch einem Chorleiter einfach mal die Freuheit gewähren, etwas zu ändern.
    In diesem Sinne sollte der PC MG weiter arbeiten und dann sehen wir Ende 2011 einal weiter. Ich bin jetzt natürlich auf den Auftritt über Pfingsten 2011 in Österreich gespannt.

    Yannick“

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