Polizeichor Mönchengladbach

Polizeichor zu Gast in Österreich

Auf Empfehlung von Sangesfreunden nahm der Mönchengladbacher Polizeichor vom 9. – 13. Juni 2011 im Österreichischen „St. Michael“ (im Lungau) am traditionellen Chorfestival „Feuer und Stimme“ teil. Neben mehreren Chören aus dem Lungau und dem Salzburger Land waren drei Gesangvereine aus Deutschland (aus NRW, Niedersachsen und Thüringen) dabei, ein Chor aus Tschechien, einer aus Ungarn und einer aus Wien.

Der 1. Festtag (Freitagnachmittag) begann mit einem Umzug der schon anwesenden Gastchöre durch den Ort zum Marktplatz, wo eine offizielle Begrüßung stattfand. Anschließend trafen sich alle Chöre in der Festhalle des Ortes, wo sie sich musikalisch vorstellen konnten.

Am 2. Feststag (Samstag) verteilten sich die Chöre auf vier Konzerte, die zu verschiedenen Zeiten im Hof des Schlosses Moorham (bei St. Michael) und in der Pfarrkirche „St. Maria“ stattfanden.

Der 3. Festtag (Pfingstsonntag) begann am Vormittag mit einem großen Umzug durch den Ort, an dem sich zwei Musikkapellen beteiligten, eine Schützenkompanie in historischen Uniformen, eine Reitergruppe mit „Peitschenknallern“, eine Anzahl politischer und gesellschaftlich hochstehender Persönlichkeiten sowie alle anwesenden Gastchöre. Der Umzug endete wieder auf dem Marktplatz im Zentrum des Ortes. Dort erlebten die Anwesenden eine beeindruckende „Freiluftmesse“. Und es wurde allen Festivalteilnehmern besonderer Dank gesagt. Alle Chöre erhielten als Erinnerungsgeschenk einen großen, hölzernen Notenschlüssel. Gegen Mittag endete das Chorfest, und die meisten Chöre traten wieder die Heimreise an.

Der Polizeichor reiste erst am folgenden Pfingstmontag wieder ab. Er war im „Landhotel Stofflerwirt“ untergebracht. Zum Reiseprogramm gehörte für den Polizeichor eine Rundfahrt durch den Lungau mit Besuch der „Ludelalm“ und dem dortigen Brewersee, der durch ein jährlich stattfindendes „Spiegelscheibenschießen“ bekannt ist. Die Schützen schießen auf die sich im Wasser spiegelnden Schießscheiben. Durch die von der Wasseroberfläche im Winkel des Auftreffens abprallenden Geschosse treffen sie dennoch die Scheiben zielgenau. Nach einem einstündigen Rundgang der Sänger um den See trafen sich alle in der „Ludlhütte“ zu einer ausgiebigen „Brotzeit“. Auch ein Besuch der „Katschbergalm“ in 800 Meter Höhe gehörte zum Programm, die einige Sänger auch durch einen mutigen Fußmarsch erreichten. Durch fröhlichen Gesang auf der Terrasse lockte der Chor auch eine Anzahl fremder Gäste zur Almhütte. Am Pfingstsonntag besuchten die Sänger nachmittags die „Granglerhütte“ am Ende des landschaftlich schönen Weißpriachtals, wo der Chor die Gäste auch mit einigen Liedern unterhielt.

Alle Chorveranstaltungen blieben weitgehend von Regen verschont. Das hob die Stimmung der Sänger, und es wurde deshalb an verschiedenen Orten viel gesungen.

 

 

 

 

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